Schüttgutlogistik für die Industrie

Alpine Process Engineering entwickelt und realisiert automatisierte Transportsysteme für Schüttgüter – von der Rohstoffzufuhr bis zur Verladung. Unsere Anlagen arbeiten in Zementwerken, Steinbrüchen und Häfen unter Dauerlast.

2,4 kmFörderbandlänge im Zementwerk Leoben
±0,5 %Dosiergenauigkeit der gravimetrischen Waage
800 t/hUmschlagkapazität am Donauhafen Krems
40 %weniger Wartungsaufwand durch verschleißarme Komponenten

Leistungsspektrum der Schüttguttechnik

Alle Anlagenkonzepte

Unsere Systeme decken die gesamte Prozesskette ab – von der Übernahme bis zur Verladung. Jede Komponente ist auf Dauerbetrieb und niedrige Betriebskosten ausgelegt.

Förderbänder für Massentransport

Gurtförderer mit Stahlseileinlage für Strecken bis 5 km. Förderleistung bis 1.200 t/h bei Steigungen bis 18°. Ausrüstung mit automatischer Gurtspannung und Überwachung der Laufruhe.

Wartungsintervall: 2.500 Betriebsstunden

Dosierwaagen und Beschickungsmodule

Gravimetrische Dosierwaagen mit einer Genauigkeit von ±0,3 % für die Zufuhr von Kalkstein, Sand oder Gips. Integrierte Staubkapselung und Schnittstelle zur übergeordneten Prozessleittechnik.

Einsatz in Misch- und Mahlanlagen

Umlenk- und Übergabestationen

Stationäre und schwenkbare Umlenkstationen mit verschleißfesten Blechen und automatischer Schmierung. Ausführung für Korngrößen bis 120 mm und Schüttgewichte bis 2,4 t/m³.

Lebensdauer der Beläge: > 8.000 h

Verladesysteme für Bahn und Schiff

Teleskop-Schüttrohre und schienengebundene Verladebrücken für den Umschlag von Industriemineralien. Direktverladung ohne Zwischenlager, Steuerung über zentrale Leitwarte.

Kapazität: bis 800 t/h

Steuerung und Visualisierung

SPS-basierte Steuerung mit SCADA-Oberfläche. Echtzeit-Darstellung des Materialflusses, Störmeldungen und Trendaufzeichnung. Fernzugriff für Inbetriebnahme und Diagnose.

Protokoll: OPC UA, Modbus TCP

Nachrüstung und Modernisierung

Anpassung bestehender Förderanlagen an höhere Durchsätze oder geänderte Korngrößen. Austausch von Antrieben, Verstärkung von Tragwerken, Integration neuer Steuerungskomponenten.

Stillstandszeit: < 72 h

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Häufige Fragen zur Fördertechnik

Antworten zu Planung, Wartung und Integration von Schüttgutanlagen im industriellen Massstab.

Welche Fördermedien eignen sich für abrasive Schüttgüter?

Für stark abrasive Materialien wie Quarzsand, Kalkstein oder Zementklinker setzen wir primär auf Stahlseilgurtförderer mit verschleissfester Deckplatte und speziellen Trommelbelägen. Bei kurzen Distanzen und hohen Temperaturen kommen auch Kettenförderer mit gehärteten Laufschienen zum Einsatz. Die Auswahl hängt von Korngrösse, Förderleistung und Umgebungsbedingungen ab.

Wie wird die Dosiergenauigkeit bei gravimetrischen Waagen sichergestellt?

Unsere gravimetrischen Dosierstationen arbeiten mit einer Wägezellenauflösung von ±0,2 % und einer dynamischen Nachregelung über Frequenzumrichter. Die Kalibrierung erfolgt automatisch über Referenzgewichte, die im System integriert sind. Bei staubigen Medien wird zusätzlich eine Druckkompensation durchgeführt, um Messfehler durch Ablagerungen zu vermeiden.

Welche Wartungsintervalle sind für ein Förderbandsystem typisch?

Bei einem durchschnittlichen 24/7-Betrieb empfehlen wir eine Sichtprüfung alle 8 Stunden, eine Schmierstoffkontrolle wöchentlich und einen kompletten Bandlaufcheck alle 500 Betriebsstunden. Die Hauptantriebe und Umlenktrommeln werden nach 8.000 Stunden einer Generalüberholung unterzogen. Bei unseren Projekten in der Steiermark hat sich dieser Rhythmus über fünf Jahre bewährt.

Können bestehende Anlagen nachträglich automatisiert werden?

Ja, wir rüsten vorhandene Förderstrecken mit modularen Steuerungsinseln nach, die über Profinet oder Modbus TCP an eine übergeordnete Leitwarte angebunden werden. Die Integration umfasst Sensoren zur Füllstandsmessung, Drehzahlregelung und Not-Aus-Ketten. Der Umbau erfolgt abschnittsweise, um Produktionsausfälle auf ein Minimum zu reduzieren.

Welche Umweltauflagen müssen bei Schüttgutterminal beachtet werden?

In Österreich gelten die Emissionsgrenzwerte der TA Luft sowie die Vorgaben des WRG für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Wir planen geschlossene Förderbänder mit Absaugung und Filteranlagen, die den Staubgehalt auf unter 5 mg/m³ senken. Bei Terminals in Wassernähe kommen zusätzlich Rückhalteeinrichtungen für Niederschlagswasser zum Einsatz.

Wie lange dauert die Planung und Installation einer neuen Förderlinie?

Die Projektlaufzeit hängt stark von der Komplexität ab. Eine Standard-Förderlinie mit 500 Metern Länge benötigt etwa 14 Wochen für die Konstruktion, 8 Wochen für die Fertigung und 6 Wochen für die Montage inklusive Inbetriebnahme. Bei kundenspezifischen Anpassungen oder schwierigen Geländeprofilen verlängert sich die Planungsphase um weitere 4 bis 6 Wochen.

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